Nach unserem
Anflug, sind wir um 10 Uhr in Weisstannen (1000 m) gestartet (
Kartenausschnitt mit Wanderroute hier). Ueber Gschwend und die
Stierenläger sind wir nach Batöni (1534 m) gewandert und haben dort eine
herrliche Aussicht auf die verschiedenen Wasserfälle gehabt. Etwas weiter
oben hab ich die ersten beiden Panoramaaufnahmen gemacht (
Unterlavtina 1 und
Unterlavtina 2) und die Aussicht auf den Wannenchopf auf der anderen
Talseite
fotografiert. Von dort ging's weiter zur Alphütte auf dem Stofel (1909
m). Dort haben wir nach 2.5 Stunden unseren obligaten Cervalat genossen. 13
00: Statt nun weiter dem markierten Wanderweg Richtung Lavitanasattel und
Pizolhütte zu folgen (machen wir sicher noch ein anderes mal), sind wir nach
links über den Felssturz zum Punkt 2205 zwischen Stöfeli und Gletti
gewandert. Einen Weg haben wir nicht gefunden. Wir sind etwas
oberhalb vom Punkt 2205 angekommen und haben dort den
Fusspfad wieder entdeckt. Dem sind wir dann alles über Jägerichof
und
Heugrat zur Alp Gafarrabuel gefolgt (1764 m). Zuerst den engen
Fusspfad dem steilen Abhang entlang und dann alles genau auf dem
Berggrat entlang. Für dieses Streckenteil sollte man ein bisschen
Erfahrung im Bergwandern haben und einigermassen schwindelfrei sein. Ca. um
16 Uhr sind wir auf
Gafarrabuel angekommen. Den, nach der Karte sehr steilen Weg runter nach
Gschwend (Weisstannen) haben wir nicht gefunden. Wir haben uns deshalb für
den einfacheren aber deutlich längeren Abstieg über die Westflanke Richtung
Loch, Gafarrabach entschieden. Der Abstieg ist ziemlich in die Glieder
gefahren und Irène hatte nach drei Tagen noch Muskelkater. Ziemlich
verspätet sind wir schliesslich gerade bei Einbruch der Dunkelheit um 18 00
in Müli angekommen. Noch eine halbe Stunde und wir sind wieder beim
Parkplatz in Weisstannen gewesen.
Fazit: Eine anspruchsvolle aber nicht schwierige Bergwanderung mit einem
anstrengenden Aufstieg und einem noch deutlich strengerem Abstieg. Total
haben wir etwa 1300 Höhenmeter überwunden. Die reine Wanderzeit beträgt 6
bis 7 Stunden.
Belohnt wird man mit einer wunderbaren Aussicht und eindrücklichen
Naturbildern. Begegnet sind wir keiner einzigen Menschenseele und eine
Alpwirtschaft haben wir natürlich auch nicht angetroffen.
Eine sehr interessante Alternative zu dieser Route ist sicher der
umgekehrte Weg bis zur Ober Läger und von dort dem markierten Wanderweg
folgend über den Lavtinasattel zur Pizolhütte. Von dort mit der
Pizolbahn runter nach Wangs und dann irgendwie mit ö.V. (Postauto Mels -
Weisstannen) wieder zurück zur Müli.